Von Bäuchen und Kreißen
An den letzten beiden Abenden war ich jeweils zu einem Infoabend zum Thema Geburt in verschiedenen Kliniken hier bei uns in der Nähe. Zum einen war da die Charité, Campus Virchow-Klinikum in Wedding und zum anderen gabs da gestern das Klinikum im Friedrichshain.
Das Publikum war jeweils sehr gemischt: Frauen, denen man gar nicht ansah, dass sie schwanger waren (also so wie ich), dann andere mit einer anständigen Kugel vor sich und wieder andere, bei denen ich befürchtete, gleich würde die Geburt losgehen. Natürlich waren die Bauchträgerinnen am häufigsten vertreten.
Beide Abende fand ich sehr informativ, wobei nicht immer der gleiche Einheitsbrei erzählt wurde und man konnte im Anschluss auch Fragen ohne Ende stellen die einem alle ohne Ausnahme beantwortet wurden. Zur Klinik, zur Geburt an sich, zur Nachsorge, Wochenbett, Hebammen, Möglichkeiten, Alternativen und so weiter.
Im Anschluss an die jeweiligen Frage-Antwort-Spiele durfte der Kreißsaal bzw. die Kreißsäle begutachtet werden.
Und ja, es gibt sie doch. Die Unterschiede. Zwar lag der größte allein in der Farbe, aber die kann sehr viel ausmachen. Man stelle sich einmal vor, in einem freundlichen Raum, der eher an ein Wohnzimmer erinnert, zu entbinden oder man liegt in einem von oben bis unten dunkelgrün-gekachelten, dunklen, pathologie-ähnlichen Raum. Die Frage beantwortet sich für viele von selbst. Früher gab es vielleicht nicht die “Wohnzimmeralternative”, jedoch möchte ich in solch einem Raum unser Kind zur Welt bringen. Klinikum Friedrichshain also ausgeschlossen.
Nächste Woche gehe ich vielleicht noch einmal in die Charité in Mitte. Sollte mich aber das nicht vom Hocker hauen, steht meine Entscheidung und ich kann mir so eine Hebamme suchen, die mich dann auch zur Geburt und danach begleitet.
Tags: Informationsabend | Kreißsaal | Schwangerschaft |





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