Riesenbaby

von Frau Rieke am 04.10.2005, in: Dicke Plautze

Wie schon berichtet tut sich da was. Bei mir. Da unten. Naja nicht so weit unten. Im Bauch halt. Es trampelt, boxt, turnt und was weiß ich noch… Es ist auf jeden Fall ohne Zweifel das Baby, was sich da bermerkbar macht. Nunmehr schon seit gut drei Wochen. Erst zaghaft und selten, aber seit dem letzten Wochenende sehr oft, sehr lebhaft und sehr sichtbar.

Zwar nicht durch die dicken Pullis und meine Latzhose (in die anderen, normalen passe ich nämlich nicht mehr) aber auf dem nackten Bauch sieht man schon die Hübbel. Welch ein großartiges Gefühl. Ich kann jetzt wirklich was mit der Tatsache anfangen, dass da in meinem Bauch was wächst, schließlich spüre ich es ja auch. Ich bin nun in der 20. Schwangerschaftswoche, Halbzeit ist also angesagt, denn 40 Wochen dauert so eine Schwangerschaft nach Lehrbüchern. Nicht wie früher neun Monate. Man rechnet jetzt mit zehn Monaten, zehn Mondmonaten, also vier Wochen pro Monat, wenn ich das alles richtig verstanden habe. Ich bin also summasumarum schon im 5. Monat. Holla, wie die Zeit vergeht. Aber bis Ende Februar ist doch noch so lange, oder? Laut wöchentlichem Schwangerschaftsnewsletter ist der oder die Kleine schon ganz schön groß: 23 cm vom Scheitel bis zum Steiß. Unvorstellbar. Und ca. 350 Gramm soll der Krümel wiegen. Geschlecht hat “es” ja noch nicht preisgeben wollen, aber na warte…

Am Samstag fliegen wir für zwei Wochen in den Urlaub. Der erste und letzte (?) allein. Zumindest vorerst. Laut Ärztin risikofrei in diesem Stadium zu fliegen. Es sollte nur nicht zu lange sein und auch nicht in zu “krasse” Gegenden. Also Regenwald oder Wüste wäre, denke ich schlecht, ebenso wie eine Bergsteig-Tour auf die höchsten Berge dieser Erde. Kreta dürfte gerade noch so im Rahmen des Erlaubten sein :)

Direkt im Anschluss an den Urlaub geht es dann zu einer großen Ultraschalluntersuchung - Feindiagnostik. Dort werden alle Organe genau angeschaut, eventuelle Herzfehler entdeckt und alle bis dahin angestauten Sorgen der werdenden Eltern hoffentlich beseitigt. UND: Man kann dann mit großer Wahrscheinlichkeit erkennen, was denn nun da unten turnt. Eine kleine papafixierte Tochter oder doch ein kleiner mamaanhänglicher Sohn. Egal - hauptsache alles dran und drin!

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Autor:
Frau Rieke

erstellt am:
4. Oktober 2005 12:29

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