Out of Order Vol. 2

von Frau Rieke am 09.02.2010, in: Onkel Doktor

Nachdem ich ja um die Weihnachtszeit schon die ersten Probleme mit meiner Hand hatte, gesellte sich dieses Problem hin und wieder - je nach Auftragslage - wieder zu mir. Diesmal musste ich wegen einem doofen Halsinfekt/gefühl (es fühlt sich so an, als ob mir permanent jemand an der Gurgel rumdrückt) sowieso mal zum Arzt und stellte dort auch gleich meine Hand vor.


Diagnose: ein Ganglion, auch Überbein genannt. Es ist (noch) recht klein, aber eben schmerzhaft und arbeitshindernd. Ich solle eine Pause machen mit dem Schneidern (haha - guter Witz) oder eben versuchen nicht mehr so viel zu schneiden. Ob man denn mit der Hand schneiden müsse - nee, mit dem Fuß geht’s natürlich auch… Nun muss also der werte Herr Gatte für die nächste Zeit den Großteil der angezeichneten Stoffe zerschneiden (ein Rollmesser samt Schneidematte wird die Tage bestellt), ich werde meine Bandage dauerhaft tragen müssen und morgen einen ersten von drei bis fünf Akkupunkturterminen. Hoffen wir, dass das Ding kleiner oder dadurch eben ganz weggeht…

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Autor:
Frau Rieke

erstellt am:
9. Februar 2010 20:35

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11 Kommentare


Autsch, das hört sich aber gar nicht gut an. Ich wünsche Dir, daß das bald besser wird. Kannst du denn sonst noch arbeiten? Also am PC tippen und so?

Frau Rieke says:

Geht ja eigentlich alles noch, also auch schneiden. Aber selbst das Mausklicken wird mit der Zeit einfach anstrengend. Aber zum Glück muss ich auf Arbeit nicht soooo viel klicken, mein Chef trimmt mich immer zum Benutzen der Tastenkombinationen und da ist das dann ja ausgewogen :)

Es ist jetzt auch nicht dauerhaft schmerzhaft, eben “nur” bei Belastung. Kinderwagenschieben, einarmig mit Paul an der anderen Hand geht bei den bescheidenen Straßenverhältnissen zum Beispiel gar nicht :)

mujerfuriosa says:

ui! nicht fein.hoffen wir mal, dass es durch die therapie besser wird. leider bleibt der scheiß ja und damit ist deshalb nicht zu spaßen.

Feuervogel says:

Ach du Arme, was für eine dumme Sache vor allem für jemanden, der seiner Nähmaschine so viele wunderschöne Dinge entlockt. Ich wünsche dir gute Besserung und dass du einen Weg findest, damit zurechtzukommen. Ach menno …

Kassiopeia says:

Ach scheiße! Gute Besserung!

Frau Kathy says:

so eine kacke aber auch!!!
und wie sieht´s aus mit entfernen lassen? meine schwester hatte auch mal eins auf der handoberfläche und hat es sich entfernen lassen. seitdem hat sie kein probleme mehr mit der hand.

ich drück dir die daumen, daß du es mit ein bisschen schonen wieder in den griff bekommst!!!!!

aleXXblume says:

Zum Entfernenlassen kann ich nur sagen: kann gut werden, kann aber auch trotz allem wiederkommen. Würd ich also nur machen, wenn alles andere nicht hilft. Hast Du’s schon mal mit Beinwell-Salbenverbänden (über Nacht) versucht? Die ist schmerzlindernd und entzündungshemmend. Macht zwar das Ganglion nicht weg, aber könnte die Schmerzen bessern. :) Beinwellsalbe: Apotheke –> Kyttabalsam oder Traumaplant-Salbe, erschwinglich, rezeptfrei und für alle Wehwehchen auch bei Kids und sogar Mückenstichen etc. gut geeignet.

Ich hatte mal ein Ganglion an der linken Hand vom Fahrradsport. Ich habe, frei nach dem Rezept meiner Oma für alles, was irgendwo schmerzen und drücken kann, es wegmassiert. Jeden Tag. Irgendwann war es weg und kam bisher nie wieder.

aleXXblume says:

Ja, klar, ein Ganglion ist nämlich eigentlich eine Zyste, sprich, eine flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung an einer Sehne oder einer Gelenkkapsel. Und das ist durch die mechanische Beanspruchung (Massage) schlichtweg irgendwann geplatzt, bzw. “undicht” geworden und Sie haben es “ausgedrückt”. Das kann gut laufen, kann aber auch passieren, dass es sich irgendwann wieder von neuem füllt.

Na dann klopfe ich mal auf Holz *tock,tock,tock*

karo says:

Ich habe seit durchs Klavierspielen (also seit ich ungefähr 12 bin) in beiden Handgelenken Überbeine.
Bei übermäßiger Beanspruchung ist das sehr unangenehm. Das einzige was wirklich hilft ist Schonung. Dann gehts aber bei mir recht gut weg (also der Schmerz). Wenn man sich dann daran gewöhnt, dass man ein Überbein hat, dann ist man einfacher vorsichtiger und überlastet sich nicht. z.B. stütze ich mich beim lesen im Bett o.ä. nie auf meine Hand, sondern wenn dann auf die Faust. Genauso bei Liegestützen etc.
Also man gewöhnt sich dran und kann mit der Zeit auch ganz gut einschätzen wie man das Handgelenk normal benutzen kann ohne es zu belasten.

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